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articles in French and German |
Dei
Meinung von Jugendlichen aus 4 europaischen Landern
Die
Studie wurde von Schulern der Schule "Ellingermaniki Agogi"
und des Ersten Lyzeums Pallinis durchgefuhrt.
Der Euro macht Sorgen...
Die Sorge
um das Leben mit dem Euro bewegt die meisten jungen Europaer, das ergab
ein Studie im Rahmen des europaischen Projektes Eurospin, die gleichzeitig
in Griechenland, Osterreich, Deutschland und Frankreich stattfand.
Die Meinungen der Jugendlichen im Alter von 14-16 Jahren daruber, ob die
Einfuhrung des Euro die Gleichstellung der EU-Lander sichern kann, sind
gespalten.
Aus
der Statistik ersehen wir, dass alle befragten Schuler aus den 4 EU-Landern
angeben, wenig bis gut (41% wenig, 38,3% gut) uber den Euro aufgeklart
zu sein. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass 7,2% der Schuler angeben,
uberhaupt nicht informiert zu sein. Die deutschen Schuler sind wenig (40,6%)
bis ausreichend (39,1%) informiert., die Prozentsatze nahern sich an.
Bemerkenswert ist auch, dass die Jungen besser informiert als die Madchen
sind (40,3% Jungen, 55,7% Madchen). Ahnliches gilt auch fur Frankreich.
43,3% der franzosischen Schuler geben an, gut aufgeklart zu sein. Die
Jungen fuhlen sich besser informiert (51,4%) als die Madchen (41,3%).
Griechenland unterscheidet sich von den ubrigen Landern. Der Prozentsatz,
der wenig informierten Schuler nahert sich nicht den gut informierten
Schulern. Madchen und Jungen geben an unzureichend informiert zu sein,
und zwar mit einem hoheren Prozentsatz bei den Madchen (49,1% Jungen -62,7%
Madchen). Was Osterreich angeht, gilt Ahnliches wie in Frankreich und
Deutschland, mit dem einzigen Unterschied, dass Madchen und Jungen wenig
informiert sind, ahnlich wie in Griechenland (37,1% Jungen - 40,5% Madchen).
Auf die Frage hin, ob die gemeinsame Wahrung das Gefuhl bestarkt, dass
wir alle Europa angehoren, zeigt die Studie, dass alle Schuler der vier
Lander dieses befurworten. In Deutschland glauben die meisten Jugendlichen,
dass durch die gemeinsame Wahrung das Zugehorigkeitsgefuhl zu Europa teilweise
gestarkt wird (mehr die Jungen, weniger die Madchen). In Frankreich vertreten
43,3% der Schuler diese Meinung, bei Ubereinstimmung beider Geschlechter
(42,9% Jungen - 43,8% Madchen). In Griechenland gilt das Obenerwahnte
ohne Unterschiede in den Geschlechtern. Schlie?lich stimmen auch 44,2%
der osterreichischen Schuler der Meinung der ubrigen Lander zu. Auch hier
ist kein groâer Meinungsunterschied zwischen Madchen und Jungen festzustellen.
Wie wir feststellen konnen, scheint bei der Frage, ob der Euro die Preise
innerhalb der EU angleichen kann, Unsicherheit zu bestehen, da die meisten
Schuler (41,2%) mit"trifft weniger zu" antworten. Es folgt ein
Prozentsatz von 27,5%, der glaubt, das "trifft zu". 16,6% glauben
"trifft gar nicht zu" und 13,3% glauben "trifft sehr zu".
Unsicherheit auâern auch die deutschen Schuler mit 55,5% und die franzosischen
Schuler mit 31,3%.
Es unterscheiden sich aber die Antworten der Madchen aus Griechenland
und der Jungen aus Osterreich, da die Mehrheit diese Frage eher positiv
beantwortet. Wir schlieâen daraus, dass fur die Mehrheit der Schuler,
unabhangig von Geschlecht, Land und Herkunft die Meinung, dass der Euro
die Preise innerhalb der EU angleichen kann, nicht absolut zutrifft. Der
Ersatz der Nationalen Wahrungen durch den Euro ist sicher fur alle EU
- Lander ein groâer wirtschaftlicher Schritt, und daher wertet die Mehrzahl
der Schuler diesen positiv. Jedoch ist der Prozentsatz der Schuler (51,2%
und 47,5%), die diesen Schritt negativ bewerten nicht unbetrachtlich.
Die deutschen Schuler stehen diesem Thema in der Mehrheit negativ gegenuber,
wahrscheinlich deshalb, weil die Deutsche Mark eine starke Wahrung ist
und die ubrigen Wahrungen beeinflusst. Auch die osterreichischen Schuler
stehen der Einfuhrung des Euro negativ gegenuber, allerdings kaum mehr
als diejenigen, die diesen positiv bewerten. Frankreich (52.7%) und Griechenland
(63,5%) stehen diesem Wahrungsaustausch im groâeren Maâe positiver gegenuber.
Nur die Madchen aus Frankreich finden die Einfuhrung des Euro negativ.
Die Haltung der griechischen Schuler ist nachvollziehbar, da die Drachme
eine schwachere Wahrung ist im Vergleich zu den ubrigen.
Die Meinungen spalten sich bei der Frage, ob der Euro zu Stabilitat fuhren
kann oder nicht. 38,3% der deutschen Schuler antworteten positiv und 61,7%
beantworteten diese Frage negativ. Eindruck macht die Tatsache, dass die
Mehrheit der Madchen negativ antworteten (67,2%). Positiver be werten
den Euro die Franzosen mit 54,7%. In Griechenland haben 50 von 53 Jungen
eine positive Haltung im Gegensatz zu den Madchen, die die Perspektive
von Stabilitat bezweifeln. In Osterreich finden die Jungen die Einfuhrung
des Euro positiv, aber eine gro?e Gruppe hat eine gegenteilige Meinung.
Besonders bemerkenswert ist, dass 10% mehr Madchen an die Stabilitat glauben.
Auf einen Prozentsatz von 43,6% kommen die Schuler, die uns antworteten,
dass das Parlament jedes Landes fur seine Wahrungspolitik selbst verantwortlich
ist. 68,8% der deutschen Schuler (79,1% der Jungen, 57,4% der Madchen)
sind der erwahnten Meinung.
Auchdie osterreichischen Schuler (62,3%) vertreten dieselbe Meinung (47,4%
der Jungen, 54,8% der Madchen). Im Gegensatz zu den franzosischen Schulern
(45,3%, 47,1% der Jungen, 43,8% der Madchen), die uns antworteten, dass
das europaische Parlament zustandig fur die Wahrungspolitik jedes Landes
sein soll. Ahnliches meinen 53,8 % der griechischen Schuler (60,4% der
Jungen, 47,1% der Madchen). Letztlich beeindruckt, dass 40% der Madchen
aus Frankreich und 23,8% der Madchen aus Osterreich mit "ich weiâ
nicht"antworteten.
Im Bezug auf die Institution, die fur die Wirtschaftspolitik zustandig
sein sollte, ist der Groâteil der Befragten gespalten. 40,1% ist fur das
europaische Parlament, wahrend 44% fur das Parlament jedes Landes ist.
55,5% der deutschen Schuler (61,2% der Jungen, 49,2% der Madchen) ist
fur das Nationalparlament, sowie auch 53,8% der Schuler aus Griechenland.
Die gegensatzliche Meinung verteten 45,3% der Schuler aus Frankreich und
41,6% der osterreichischen Schuler.
Anzumerken ist, dass 26% der osterreichischen Schuler und 19,3% der franzosischen
Schuler antworteten, dass sie es nicht wissen. Ein gro?er Anteil der befragten
Schuler antwortete uns ebenfalls, dass das europaische Parlament zustandig
fur die Umweltpolitik sein sollte. Jedoch ein hoher Prozentsatz der Schuler
antwortete auch „ich wei? nicht".
Aufgrund der Statistik konnen wir anmerken, dass der Prozentsatz der Personen,
die befurworten, dass das Europaische Parlament in erster Linie zustandig
fur die Verteidigungspolitik jedes Landes sein sollte, genauso hoch wie
der ist, der das Nationalparlament unterstutzt. Dieser Prozentsatz entspricht
41,8%, wahrend 15,7% der Befragten angeben, es nicht zu wissen. Es ist
offensichtlich, dass zu diesem Thema die Meinungen sich spalten. Weiterhin
sehen wir, dass in Deutschland die Haltung, dass fur die Verteidigungspolitik
jedes Landes das europaische Parlament besser zustandig ware, die meisten
Anhanger hat(55%). Dasselbe gilt auch fur Frankreich. Aber in Osterreich
gleichen sich die Prozentsatze mit 24,9% fur das EU-Parlament und 37,7%
fur das Nationalparlament an. Einen Unterschied gibt es in Griechenland,
wo 66,3% der Befragten in erster Linie das Parlament fur die Verteidigungspolitik
unseres Landes zustandig sehen mochte.
Auf die Frage hin, welche Institution zustandig fur Themen der Bildungspolitik
sein sollte, antworteten die Jugendlichen aller Lander in ihrer Mehrheit,
dass das Nationalparlament jedes Landes zustandig sein sollte(56,9%).
Genauer gesagt, 64,1% der Jugendlichen in Deutschland, 50% in Frankreich,
51,9% in Griechenland und 64,9% in Osterreich antworteten, dass die geeignetste
Institution fur diesen Bereich das Nationalparlament sei. Die Ergebnisse
sind unabhangig von dem Geschlecht der Befragten, d.h. die Mehrheit der
Jungen und Madchen jedes Landes bevorzugt das nationale Parlament, mit
Ausnahme der griechischen Madchen, die offenbar mehr fur das Europa-Parlament
sind.
Auf die Frage, welche Institution fur die Au?enpolitik zustandig sein
sollte, antwortete ein Groâteil der Befragten, dass dies das EU-Parlament
sein soll (45,8%), wahrend 32,5% das Parlament jedes einzelne Landes befurworteten.
Deutschland und Frankreich scheinen sich klar fur das Europa-Parlament
zu entscheiden. Die Prozentsatze von Osterreich sind fast gleich bei Nationalparlament
und EU-Parlament (35,1% bzw. 36,4% ). Die griechischen Jugendlichen gaben
an, dass ihr Parlament fur die Au?enpolitik zustandig sein sollte (46,2%).
Die Schuler wurden auch aufgefordert, die Frage zu beantworten, welche
Voraussetzungen ein Land erfullen sollte, damit es EU-Mitglied werden
kann. Eine der zu bewertenden Voraussetzungen war die Einhaltung der Menschenrechte.
Der Groâteil der Befragten aus allen Landern(87,8%) antwortete, dass dies
ein sehr wichtiger Faktor ist. Konkreter antwortete der Groâteil der Befragten
in Deutschland (85,2%), dass es sich um eine notwendige Voraussetzung
fur die EU-Mitgliedschaft eines Landes handele. In Osterreich und Frankreich
zeigen die Ergebnisse keine groâen Unterschiede. In Griechenland schlie?lich
sind die Ergebnisse wie die der anderen Lander, da auch in unserem Land
die Meinung vorherrscht (85,6%), dass der Respekt vor den Menschenrechten
eine groâe Rolle fur die EU-Mitgliedschaft eines Landes spiele. Diesen
Ergebnissen zufolge glaubt die Mehrheit der Befragten, dass der Respekt
vor den Menschenrechten ein Grundvoraussetzung eines Landes sein sollte,
damit es EU-Mitglied werden kann. Eine andere Voraussetzung fur die EU-Aufnahme
scheint auch die wirtschaftliche Stabilitat zu sein. Diese Frage beantwortete
der Groâteil der Befragten (51,2%) positiv. Diese Meinung findet viele
Anhanger in Deutschland(53,9%). Auch Frankreich mit 52% und Griechenland
mit 51% stimmen zu. Osterreich mit 46,8% stimmt ebenfalls zu. In Frankreich
haben 75,3% die entsprechende Ansicht (Jungen 77,1% - Madchen 73,8%),
was auch fur Osterreich und fur Griechenland gilt.
Eiine weitere wichtige Voraussetzunbg fur die Aufnahme in der EU stellen
demokratische Verhaltnisse dar. Das Meinen 69,1% der Schuler. Auch in
Deutschalnd ssehen 52% das zustimmend, gleicherma?en Jungen und Madchen
(52,2% und 52,5%). In Frankreich haben 75,3% diese Meinung (Jungen 77,1%,
Madchen 73,8%), und dasselbe gilt fur Osterreich und Griechenland.
Weiterhin merken wir an, dass das Bestehen eines Rechtsstaates als wichtige
Voraussetzung angesehen wird, was fur Deutschland aber nicht ganz so stark
gilt. Die ubrigen Lander messen diesem Punkt besonderen Wert bei, ohne
dass es besondere Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt.
Die Frage, ob die parlamentarischen Einrichtungen auch eine wichtige Voraussetzung
fur die EU-Mitgliedschaft sind, wurde von den meisten Jugendlichen positiv
beantwortet. Hierbei fallt der hohe Prozentsatz von Deutschland ( 53,7%)
auf.
Bemerkenswert ist, dass viele Jugendliche in Deutschland und Frankreich
kein besonderes Gewicht auf das Vorhandensein von parlamentarischen Einrichtungen
legen. Diese Meinung hat ein hoher Prozentsatz (27,9%) der weiblichen
Jugendlichen in Deutschland.
In unserem Land haben gerade 3,8% der befragten Jugendlichen geantwortet,
dass sie die parlamentarischen Einrichtungen nicht als wichtige Voraussetzung
ansehen. 27,5% der griechischen Madchen sehen sie als sehr wichtig an,
dagegen nur 15,7% der Jungen. Wir schlieâen daraus, dass die Madchen in
Griechenland und in Deutschland freier in ihren Meinungen sind als die
Jungen.
Auf die Frage hin, ob das Christentum Hauptreligion sein soll, damit ein
Land EU-Mitglied werden kann, antwortete der Groâteil der Befragten (53,2%),
dass dies uberhaupt kein wichtiger Punkt ware. In Deutschland sieht ein
hoher Prozentsatz von 54,7% die christliche Religionszugehorigkeit nicht
als wichtige Voraussetzung. Die Mehrheit der franzosischen Jungen findet,
dass das Christentum uberhaupt keine wichtige Rolle spielt.
Beeindruckend ist, dass trotz der Tatsache, dass der christliche Glaube
in Griechenland vorherrschend ist, unsere Jugendlichen ihn nicht als eine
der wichtigsten Voraussetzung fur die EU-Mitgliedschaft ansehen. Bei den
Jungen gibt es eine Differenzierung, da die Meinungen sich spalten, ob
diese Voraussetzung sehr wichtig ist oder nicht.
Die allgemeine Feststellung gilt, dass die befragten Jugendlichen der
Meinung sind, dass die christliche Religion nicht die vorherrschende Religion
eines Landes zu sein braucht, damit es in die EU aufgenommen wird.
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