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Our articles in Greek and French


EUROSPIN

Fuer den Unterricht in Gemeinschaftskunde hatten wir eine Umfrage namens EUROSPIN auszufuehren. Der Organisator dieses Projekts ist eine Schule aus Griechenland, welche mit anderen europaeischen Schulen ko-operiert. Frageboegen und Anweisungen wurden an diese Schulen weitergegeben, und wir Schueler hatten andere, juengere Schueler, im Alter von 14, 15 und 16 jahren, zu befragen. Fuer den Zweck dieses Projekts habe ich einige Freunde meines juengeren Bruders kontaktiert, vier vierzehnjaehrige Jungen, die alle ein anderes Marburger Gymnasium besuchen. Ich habe sie in meiner Freizeit befragt. Mein kleiner Bruder wurde ebenfalls befragt, von einer meiner Freundinnen. Beim Befragen von einem der Jungen erhielt dieser selber eine Kopie des Fragebogens, so dass er die Fragen selber lesen konnte, dann habe ich sie ihm vorgelesen und die Antworten notiert.

Im Allgemeinen waren sie ziemlich angetan, bei dieser Umfrage teilzunehmen und haben gro?es Interesse daran gezeigt. Einige Fragen jedoch haben sie verunsichert und sie hatten Angst, eine falsche Antwort zu geben. Hauptsachlich waren sie unsicher, wenn sie politische Fragen gefragt wurden, oder wenn sie nach ihrer persoenlichen Meinung, zum Beispiel ueber Auslaender oder die Regierung gefragt wurden. Jedoch hat keiner von ihnen irgendeine Aussage verweigert und sie haben ziemlich Spa? an dieser Umfrage gehabt.

Wie auch immer, diese Umfrage auszufuehren hat mir bewusst gemacht, dass ich auch nicht immer die richtigen Antworten wusste. Ich muss zugeben, dass, waere ich gefragt worden, waere ich ebenfalls an manchen Stellen, politischen Fragen oder Aehnlichem, ratlos gewesen. Wie dem auch sei, es veranlasste mich zum Nachdenken. Wir alle denken, dass diese Sachen ziemlich wichtig sind, aber wenn wir darueber nachdenken, erkennen wir, dass wir doch nicht so viel darueber wissen, nicht so viel, wie wir eigentlich wissen sollten. Jedoch sind ich oder diese kleinen Jungs nicht die einzigen, sondern auch die Mehrheit der Leute, und wir alle sollten uns mehr mit diesen Problemen beschaftigen.

Umfragen wie diese zeigen die Ignoranz und das mangelnde Interesse der Leute in universelle Angelegenheiten oder das allgemeine Wohl auf. Die meisten Leute denken, dass sie genug daran interessiert sind und eine Menge darueber wissen, aber eigentlich tun sie das nicht. Im Gegenteil, die Mehrheit der Leute wei? weitaus zu wenig ueber diese Angelegenheiten, aber sie wissen auch nicht, wie wenig sie wissen, weil sie es einfach nicht erkennen. Oder sie denken, dass sie nicht betroffen sind, und dass sie nichts aendern koennen, weil es nur sie sind. Aber, wenn jeder so denkt, erreichen wir ueberhaupt nichts. Die Leute muessen sich diese Probleme mehr bewusst machen, und Umfragen wie das 'Eurospin' veranlassen sie, mehr darueber nachzudenken.

Einmal mehr habe ich selber erkannt, auch beim Ausarbeiten von Materialen fuer das Projekt, wie unbewusst ich vieler Sachen bin. So lange wie man nicht darueber nachdenken muss, ist man auch nicht interessiert. Doch sobald man mit Problemen wie diesen konfrontiert wird, beginnt man, sie zu erkennen. Beim Recherchieren im Internet oder Lesen von Artikeln ueber Umfragen oder junge Leute, habe ich bemerkt, was fuer ein weites Feld dies alles ist, und wie wenig ich eigentlich darueber weiss.

ac

Das Gymnasium Philippinum Marburg

Marburg ist eine Universitaetsstadt mit 76.900 Einwohnern. Die Kernstadt erstreckt sich zu Fue?en einer aus dem 9 - 10 Jahrhundert stammenden Burganlage. 1235 erlangt die Stadt groessere Bedeutung, nachdem Elisabeth von Thueringen, die dort ein Hospital errichtet hatte, heilig gesprochen wird und ihr zu ehren mit dem Bau der Elisabethkirche begonnen wird. Die Elisabethkirche ist bis heute ein Wahrzeichen der Stadt. Zwischen 1248 und 1604 ist Marburg Residenz der Landgrafen von Hessen. Mit der Gruendung der Universitaet 1527 erlangt die Stadt weitere Bedeutung und immer mehr Menschen kommen nach Marburg. Die Kernstadt besteht aus vielen Fachwerkhaeusern, die die historische Fussgangerzone einrahmen.

Das Gymnasium Philippinum Marburg wurde 1527 von Philipp dem Gromutigen als sogenanntes Paedagogium gegruendet, dessen Aufgabe es zunaechst sein sollte, Kenntnisse in lateinischer und griechischer Sprache zu vermitteln.

Im Jahre 1904 wurde die Schule aus Anlass des 400. Geburtstages ihres Stifters bis heute Gymnasium Philippinum genannt. Anfangs eine Jungenschule, machte 1959 zum ersten Mal macht ein Maedchen im Philippinum Abitur. Seitdem waechst der Anteil der Maedchen stetig, er liegt heute zwischen 50 und 60 Prozent.

Die Schule umfasst die Jahrgangsstufen 5-13. Insgesamt besuchen etwa 1000 Schueler das Gymnasium. Angeboten werden eine Vielfalt von Sprachen. Jeder Schueler faengt in der 5. Klasse mit Latein an. Weitere Sprachangebote sind Englisch, Franzoesisch, Altgriechisch, Spanisch, Italienisch und Russisch.

Auch die ausserschulischen Freizeitgestaltungen der Schule sind sehr mannigfaltig. Es gibt ein grosses Arbeitsgruppen-Gemeinschafts Angebot, wie eine Theater AG, viele Musik Gruppen, eine Astronomie AG (dank unserer Sternwarte), und mehrere Sportangebote.

Wir finden unsere Schule sehr schoen und fuehlen uns wohl. Besonders gefallt uns das vielseitige Sportangebot und die anderen AGs. Letztes Jahr waren wir mit unserem Basketball-Team sehr erfolgreich. Im Zusammenhang mit dem Redmen International Basketball Tournament waren wir sogar als deutsche Vertretung in Kanada (Edmonton, Alberta).

Sehr gut fuer einen interessanten Unterricht ist auch unsere Computerraum mit Internet-Verbindung. So koennen wir im Internet viel recherchieren. Ausserdem hatten wir die Moeglichkeit, an einem solch interessanten Projekt wie Eurospin teilzuhaben.

Laura Nolte

ac
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ac

Thema: Auslaender!

Wir sind 2 Schulerinnen (19 Jahre) der Jahrgangsstufe 13. Wir haben uns mit dem Thema Auslaenderfeindlichkeit beschaeftigt, weil wir extreme Unterschiede in der Auswertung feststellen konnten.

Dazu haben wir die Auswertungen des Fragebogens der verschiedenen Laender naeher betrachtet. Dabei kamen wir zu folgendem Resultat.

Die Auswertung aller Laender bei der Frage, ob der Auslaenderanteil zu hoch, oder zu niedrig sei, ergab dass uber die Haelfte (57,1%) den Anteil der Auslaender im eigenen Land fur gerade richtig halten. Etwa 40 % halten den Anteil fur zu hoch.

Wenn man jedoch die Statistik der einzelnen Laender ansieht, faellt vorallem bei Griechenland eine hohe Quote (76%)auf, die den Auslaenderanteil fur zu hoch haelt. Hierbei ist besonders aufaellig, dass 14jahrige den Auslaenderanteil fast 100 prozentig zu hoch finden.

Uns stellt sich die Frage, warum das so sein konnte, vorallem die hohe Quote der 14jahrigen! Uns scheint es eher unwahrscheinlich, dass 14jahrige aus eigener Initiative so denken. Vieles wird wahrscheinlich von den Eltern uebermittelt, vielleicht besucht aber auch ein gro?er Anteil an Auslaendern die Schulen in Griechenland. Dies fuhrt moglicherweise zu Konflikten.

Da Griechenland aber statistisch gesehen, gar nicht so viele Auslaender hat, beruht diese Abwehr gegen Auslaender wohl am ehesten auf Unerfahrenheit mit Auslaendern im direkten Kontakt. Obwohl Deutschland den hoechsten Auslaenderanteil in Europa besitzt, finden ca. 40% den Anteil zu hoch. Jedoch sagen 60% der Befragten, dass der Anteil genau richtig ist.

Man wuerde wahrscheinlich einen gro?en Unterschied feststellen, wenn man eine Befragung zu diesem Thema im Osten von Deutschland durchfueren wuerde. Dort sind Uebergriffe auf Auslaender sehr viel haeufiger, als in Westdeutschland, obwohl es dort gar nicht so viele Auslaender gibt. Wir denken, dass auch diese Situation auf einer Unerfahrenheit beruht, weil die Leute es einfach nicht gewohnt sind.

ac

Generell laesst sich die Tendenz feststellen, dass die Befragten den Anteil der Auslaender in Ihrem Land genau richtig finden. Frankreich findet den Anteil mit 75.3%, Deutschland mit 60.2% und Oesterreich mit 62.3% gerade richtig. Die groe?te Ausnahme bildet Griechenland. Mit 76% sprechen sich griechische Jugendliche klar dafuer aus, dass es in Ihrem Land ZU VIELE Auslaender gibt. ( Die Prozentangaben gelten fuer alle Befragten: Geschlechts- und Altersunabhangig!!).

Die naechste sichtbare Tendenz ist die, dass der naechst hoehere Prozentsatz sich dafuer ausspricht, dass es in dem betreffenden Land zuviele Auslaender gibt. Abgesehen von dem extrem hohen Prozentsatz, der bei den Griechen ermittelt wurde ist auch Deutschland mit 36.7% recht hoch. Als naechstes Land kommt dann Oesterreich, das mit 32.5% der Stimmen angibt, dass sich in Oesterreich zu viele Auslaender befinden. Frankreich mit 11.3 % gibt in dieser Umfrage ein Beispiel fuer sehr geringe Auslaenderproblematik ab. Generell ist Frankreich im Bezug auf Auslaender genau gegenteilig zu Griechenland zu bewerten: Wo viele griechische Jugendliche geantwortet haben, dass auslaendische Jugendliche von Griechen lernen koennen, gaben franzoesische Jugendliche an, dass sie viel von auslsendischen Jugendlichen lernen koennen.

Allerdings gab es auch bei dieser Umfrage eine klare Tendenz: Die Mehrzahl der Jugendlichen aller Laender ( ca. 75-80%) antworten, dass Auslaender von Einheimischen lernen koennen und umgekehrt. Die 4 Laender weisen also mit Ausnahme von Griechenland eine Toleranz und Akzeptanz von Auslaendern auf. Die griechischen Probleme mit Auslaendern ruhren wohl daher, dass es in Griechenland eine geringe Einwanderungsquote gibt ( meine Vermutung! -> vielleicht konnten Sie das verifizieren?!) und dass Auslaender somit als etwas Neues betrachtet werden. Die Tatsache, dass Neues ersteinmal Angst einfloesst und dass diese Angst auch so lange bestehen bleibt bis man das Neue kennengelernt hat, ist eine altbekannte Wahrheit! ( Wir sehen das auch bei der Problematik in den neuen Bundeslaendern, die kaum Kontakt mit Auslaendern hatten und daurch in einem groesseren Masse auslanderfeindlich sind als Leute aus Westdeutschland!)

Eva M. Lischka

ac

Beim Betrachten der Ergebnisse fiel uns besonders Griechenland auf, das eine exponierte Stellung einnimmt.Waehrend z.B. in Deutschland nur 14,8% von sich sagen, ueberhaupt keinen Kontakt zu gleichaltrigen Auslaendern zu haben, sind es in Griechenland 51,9%. Waehrend in OEsterreich 32.5% der Befragten antworten, oefters mit Auslaendern Kontakt zu haben, antworten in Griechenland 5,8% ebenso.

Es ist aber keineswegs so, dass alle Altersstufen und beide Geschlechter gleichviel, bzw. gleichwenig Kontakt zu Auslaendern haben. Vielmehr gibt es enorme Unterschiede zwischen Jungen und Maedchen und zwischen 14- und 16-jaehrigen.

Der Unterschied zwischen dem Kontakt der maennlichen und weiblichen Befragten zu Auslaendern ist in Griechenland verhaeltnismaessig gross. So haben z.B. 64,2% der Jungen und nur 39,2% der Maedchen keinen Kontakt zu Auslaendern. Und waehrend 43.8% der 16-jaehrigen gar keinen Kontakt zu gleichaltrigen Auslaendern haben, so erhoeht sich diese Zahl bei den 14-jaehrigen auf 62,5%. Es scheint also fuer junge Griechen im Trend zu liegen, kaum Kontakte zu gleichaltrigen Auslaendern aufzubauen und zu pflegen.

So verwundert, dass vor allem bei Griechen der Auslaenderanteil fuer zu hoch gehalten wird. Besonders erstaunt bei einem Blick auf die Frage nach Kontakten, dass die 14-jaehrigen, die nach eigenen Angaben kaum Auslaender kennen, zu fast 94% den Anteil von Auslaendern in Griechenland fuer zu hoch halten. Auf der anderen Seite kennen die 16-jaehrigen wesentlich mehr Auslaender, halten aber den Anteil derselben an der griechischen Bevoelkerung zwar auch fuer zu hoch, jedoch halten im Gegensatz zu den 14-jaehrigen z.B. 25% den Auslaenderanteil fuer gerade richtig.

Man kann also sagen, dass die Wahrnehmung vom Alter, teilweise auch vom Geschlecht abhaengig ist. Es bleibt die Frage, warum sich die Abneigung Auslaendern gegenueber besonders in Griechenland so stark herauskristallisierte.

Lena und Marjam

ac

Europaeische Identiaet

Wir haben uns mit Frage 13 des Eurospinfragebogens befasst, die sich im wesentlichen mit der Einstellung der Befragten zu ihrer Nationalitat, Einstellung zu Europa und der Welt beschaftigt.

Wahrend sich die Franzosen(53,3%), Griechen(67,3%) und Osterreicher(51,9%) sehr stark mit ihrer Nation identifizieren konnen, ist diese Einstellung in Deutschland weniger ausgepragt mit nur 22,7%. Jedoch identifizieren sich die Deutschen stark (49%) mit ihrem Land. 31.3% sehen sich allerdings weniger als Deutsche, dies sind 31,3% mehr als in Griechenland und ca doppelt so viel als in den beiden anderen Landern.

Wir denken, dass es gerechtfertigt ist, von einem mangelnden Nationalbewu?tsein der Deutschen zu sprechen. Vermutlich sind die Schuler durch den speziellen historischen Hintergrund besonders in Bezug auf die Nazi-Diktatur gepragt.

In allen Landern ist die Identifikation mit Europa recht gro?. Sie liegt uberall, wenn man stark und sehr stark zusammen rechnet, bei ca 75%. In Frankreich und Griechenland liegt der Anteil derer, die sich wenig als Europaer fuhlen mit um die 25% deutlich hoher als beim Nationalgefuhl, wahrend dieser Anteil in Deutschland und Osterreich gerringer ist. Daraus la?t sich vermuten, dass es eine relativ gro?e Akzeptanz gegenuber Europa gibt.

Fur die recht unterschiedlichen Ergebnisse im Bereich der Identifikation als Weltburger haben wir keine Erklarung, da sich kein nationaler Trend ableiten la?t.

Bene, Tobi, Jana

ac

Interesse von Jugendlichen an bestimmten Nachrichtenthemen

Wie haben uns im Rahmen des EUROSPIN projekts mit dem Thema ,,Interesse von Jugendlichen an bestimmten Nachrichtenthemen'' beschaeftigt. Dabei kamnen wir zu folgenden Ergebnissen:

Jugendliche nutzen die unterschiedlichen ihnen zur Verfuegung stehenden Nachrichtenquellen (Prozentangaben):

a.)ZEITUNG:oft:37.2%, nie:7.1%, taglich:27.1%
b.)INTERNET:manchmal:40%, sehr oft:23%, nie:10%
c.)FERNSEHER:sehr oft:53%, nie:0.9%, manchmal:7.1%
d.)RADIO:sehr oft:37.2%, manchmal:24%, nie:7.1%

Aus diesen Daten wird klar, dass visuelle Nachrichtenquellen bei Jugendlichen vorrangig in Anspruch genommen werden. Im Rahmen dieser Nachrichten gehen die Interessen der Themen auseinander. Die Liste der fuer Jugendliche reizvollen Themen wird von dem Thema Musik angefuhrt (59.3%). Mit 57.5% dicht dahinter folgt das Thema Sport, wobei 51.3% der teilnehmenden Jugendlichen sich gerne im Bereich Bildung und Technik informieren. Uberraschend niedrig fallt das Interesse fur die Bereiche Politik und Kultur bei 32.7% bzw 35.4% aus. Die spiegelt bereits das mangelnde Interesse an politischen Themen wieder, welches an einer weiteren Fragestellung, die sich speziell diesem Bereich zuwandte deutlich wird.

Das Resultat auf die Frage, wie gross das Interesse an Politik lautet wie folgt: Nur 9.7% der Befragten hegen ein sehr grosses Interesse an Politik, wahrend 37.2% ein bisschen Interesse an politischen Themen aufbringen konnen. Wenig Interesse zeigten 29,2% und uberhaupt kein Interesse wurde von 8.8% gezeigt, was im Grunde genommen ein erschreckendes Ergebnis darstellt;Das politische Interesse der Jugendlichen in Europa hat in den letzten Jahren anscheinend drastisch abgenommen.

Christine Layda und Friederike Goke

ac

Jungendliche und Politik

Wir stellten uns die Frage wie sich Jugendliche in Europa mit Politik auseinandersetzen und inwiefern sie eine gesamteuropaeische Politik im Gegensatz zur Nationalpolitik unterstuetzen. Bei der Auswertung der Frageboegen stellten wir fest, dass weniger als 50% der Jugendlichen bereit waren, Kompetenzen des eigenen Parlaments an das Europaeische Parlament abzutreten.

Interessant in den von uns untersuchten Statistiken auf der Eurospin-homepage ist, dass die deutschen Jugendlichen mit Abstand die wenigsten "weiss nicht" Stimmen zu politischen Fragen abgegeben haben. Darauss schlie?en wir, dass sich die ja angeblich so "politikverdrossenen" Jugendlichen doch mit politischen Fragen beschaeftigen und sich ihre eigene Meinung bilden.

Bei der Frage, ob der Euro eingefuehrt werden soll oder nicht, also in finanzpolitischen Fragen, gibt es ein sehr eindeutiges Ergebnis. Die Laender, die eine schwache Waehrung haben, befuerworten die Einfuehrung des Euro sehr. Bei der Frage zur Einfuehrung des Euro und der Frage inwiefern die Finanzpolitik auf europaeische Ebene uebertragen wird, zeigt sich ausserdem, dass Laender mit hohen EU Subventionen (Griechenland) mit ueber 50%er Mehrheit einer gesamteuropaeischen Finanzpolitik zustimmen. In Deutschland und Oesterreich dagegen liegt die Zustimmung bei nur ca. 20%. In Frankreich faellt die Zustimmung zu einer eurpaeischen Finanzpolitik, wie in Griechenland, eher hoch aus (45%).

Gotz, Clemens & Karsten.

ac

EUROPA - Zukunftschancen

Bei meinem Bericht habe ich mich vorrangig mit der Frage 19 beschaftigt. Mit der Frage 19 sollte herausgefunden werden, wie Jugendliche das Zusammenwachsen Europas sehen hinsichtlich ihrer Zukunftschancen. In 19a ging es darum, ob die Jungendlichen der meinung sind, dass es in einem vereinten Europa schwer fur sie sein wird, einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden. Insgesamt waren die Schuler der meinung (44,4%), dass es schwerer werden wird, sich auf dem europaischen Arbeitsmarkt zu behaupten. Wenn man das Gesamtergebnis auf Landerebene betrachtet, fallt auf dass sich osterreichische Jugendliche nicht so sehr vor der europaischen Konkurrenz um einen Arbeitsplatz furchten, wie z.B. franzosische und deutsche Jugendliche (zwischen 43,3% - 39.1%). Die griechischen Jugendlichen allerdings furchten die Konkurrenz aus den anderen europaischen Staaten am meisten (63,5%).

Gleichzeitig sehen die Befragten das Zusammenwachsen Europas als Chance, wie in Frage 19c deutlich wird. Im gesamtergebnis gaben 58,6% der Befragten an, dass sie das Zusammenwachsen als gro?e Chance betrachten. Die einzelnen Landerergebnisse sind sehr ahnlich. In der Frage 19d ging es darum, ob das Zusammenwachsen Europas fur die Befragten personlich eine gro?e Bedeutung hat. Die Mehrheit gab an, das es fur sie keine besondere Bedeutung hatte (38,6%). bei den einzelnen Landerergebnissen ist es ziemlich ahnlich, nur bei Griechenland ist eine gro?ere Abweichundg zu erkennen. 37,5% gaben an, dass das Zusammenwachsen Europas uberhaupt keine Bedeutung fur sie hatte, wobei bei den deutschen Jugendlichen nur 10,9% "Uberhaupt nicht" angaben.

Jennifer Schwarz